Am 24. 8. 2009 wurde an der Universität des Saarlandes in Homburg/ Saar dasDeutsche Instititur für Demenz Prävention (DIDP) gegründet. Hier sollen Forschungsprojekte koordiniert und gebündelt werden, die sich mit der Entstehung, Diagnostik und Prävention der Alzheimer Erkrankung und anderer Formen der Demenz befassen.
Offiziell heißt es :Ziele der Arbeit des Deutschen Instituts für Demenzprävention (DIDP) sind die Verhinderung bzw. Verzögerung des Auftretens von demenziellen Symptomen sowie die Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten, Angehörigen und Pflegenden.

Trotz aller bisher geleisteten Forschung und beträchtlicher finanzieller Mittel sind die gewonnenen Erkenntnisse bescheiden und die Umsetzung zum praktischen Nutzen für die Patienten fehlt bisher fast völlig.

Neue Erkenntnisse versprechen sich die Forscher z. B. von Erkrankungsstatistiken und Epidemiologie,frühe testpsychologische Untersuchungen, Laboruntersuchungen auf genetische Marker, bildgebende Untersuchungen, Behandlung des Fettstoffwechsels oder später auch von Impfungen.

Nach den heute gesicherten wischenschaftlicher Ergebnissen gibt es für die Entstehung einer vaskulären (blutgefäßbedingten) Demenz folgende Risikofaktoren, die im Auge behalten, behandelt oder abgestellt werden sollten:
Bluthochdruck / Hypertonie
Fettstoffwechselstörungen / erhöhtes Cholesterin
Herzkrankheiten
Diabetes mellitus / Zuckerkrankheit
Rauchen

Diese Faktoren spielen auch bei der Enstehung der Alzheimer Demenz zumindest eine Rolle, hinzu kommt als Risikofaktor ein höheres Lebensalter, genetische/ erbliche Faktoren und ein geringeres Bildungsniveau

Neben der Behandlung der oben genannten Krankheiten, dem Verzicht auf Zigaretten, einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Bewegung wird in Studien auch entzündungshemmenden Medikamenten, Antioxidantien und kognitivem Training / geistiger Aktivität eine präventive Wirkung zugeschrieben.




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